Nehmen Sie mit uns Kontakt auf Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gern Tel. 0841-931509-0 Tumoradaptierte onkoplastische Resektionen Bei der brusterhaltenden Therapie des Mammakarzinoms hat sich nach  feingeweblicher Diagnosesicherung die Segmentresektion in  Verbindung mit der Entfernung des Wächterlymphknotens bzw. der  Entfernung der axillären Lymphknoten Level I und II als bevorzugtes  Verfahren durchgesetzt. Als Bedingung zur Auswahl der Patientinnen  gilt dabei, dass: - eine adäquate Resektion des Tumors mit genügendem tumorfreien  Sicherheitsabstand (0,5 cm bis nach allen Seiten) gewährleistet ist. - eine größere Deformität der Brust darf nicht eintreten (Tumor-Brust-  Relation). - die lokale Tumorkontrolle muss vergleichbar sein mit der  Lokalrezidivrate nach kompletter Brustentfernung. Von besonderer Bedeutung ist somit die Frage nach dem Ausmaß der  Tumorentfernung. Häufig kann durch eine vor die Operation geschaltete Chemotherapie eine Tumorverkleinerung erzielt werden. Dennoch  verbietet sich nach bisherigen Erkenntnissen aus Sicherheitsgründen  eine Resektion in "neuen Grenzen". Sollte die Tumorentfernung trotz  der üblichen Drüsenverschiebelappen einen so großen Defekt  hinterlassen, dass Brustform / Volumen zur Entstellung führen, so  empfiehlt sich, schon in der therapieempfehlenden Tumorkonferenz den Plastischen Chirurgen zu Rate zu ziehen. Möglicherweise besteht die  Indikation zur Defektrekonstruktion z.B. mit einem  Rückenmuskellappen in einer Sitzung.